Wenn plötzlich nichts mehr geht

Nach einigen Aufbauwettkämpfen im Winter wollte ich in diesem Frühjahr sportlich voll angreifen und alle meine persönlichen Bestleistungen vom Halbmarathon bis zu den 5000m verbessern. Über 10km Strasse gelang mir am 31. Dezember 2016 eine kleine Steigerung meiner Bestleistung um drei Sekunden. Als nächstes wäre ein Angriff auf die Halbmarathonbestzeit an der Reihe gewesen. Mein Coach und ich suchten uns dafür die flache Strecke in Barcelona aus. Ich trainierte in der Vorbereitung hart und war am Tag X bereit. Nach sechs Kilometern spürte ich allerdings einen dumpfen Schmerz im unteren Rücken. Trotzdem dachte in keinem Moment an eine Aufgabe des Rennens, stattdessen kämpfte ich mich unter Schmerzen ins Ziel – ein verhängnisvolles Durchwursteln.

Auf dem Rückflug verstärkten sich die Schmerzen zunehmend. Das ärztlich angeordnete MRI am nächsten Tag bestätigte meine schlimmste Vorahnung; es zeigte eine erneute Stressreaktion (Vorstufe zum Ermüdungsbruch) im Kreuzbein.

Deshalb werde ich leider meinen Schweizermeistertitel im Langcross am kommenden Wochenende nicht verteidigen können. Das schmerzt mich sehr, bin ich doch lediglich zwei Kilometer von der Wettkampfstrecke aufgewachsen. Freunde, Familie und Verwandte freuten sich schon lange, am nächsten Sonntag nach Köniz zu kommen. Nun muss ich Forfait geben. Statt ins Gelände geht es in der nächsten Zeit ins Schwimmbad – zum Alternativtraining.

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