EM-Limite in Rotterdam

Nach gelungenen Vorbereitungswettkämpfen durfte ich letzte Woche voller Zuversicht nach Rotterdam reisen. Mein Trainer und ich kamen im Vornhinein zum Schluss, dass der dortige Marathon die besten Voraussetzungen bieten würde, um einen Angriff auf die EM-Limite von 2 h19:30 zu unternehmen. Mit Ausnahme von etwas warmen 14 bis 17 Grad gingen unsere Kalkulationen auf: Der Rotterdam Marathon bietet eine flache Strecke, die an einem beinahe windstillen Tag, wie am letzten Sonntag, schnelle Zeiten ermöglicht. Von Beginn an lief ich in einer grossen Gruppe mit. Diese zerfiel jedoch bei der Halbmarathon-Marke plötzlich; von da an war ich auf mich alleine gestellt. Auf der zweiten Streckenhälfte musste ich alles aus mir herausholen, ehe ich nach 2h19:19 völlig erschöpft das Ziel vor der Rotterdamer Stadthaus erreichte. Das bedeutete Rang 18 und eine klare neue persönliche Bestleistung. Viel wichtiger ist aber, dass ich damit die EM-Limite für die im kommenden Sommer anstehenden kontinentalen Titelkämpfe um 11 Sekunden unterbieten konnte.

orig-RMBY2185

Beim Überqueren der Erasmusbrücke (Kilometer 27) ging es mir (noch) gut.

 

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